Glossar

  • Die Aktivität im Sinne der Braden-Skala misst den Grad der physischen Tätigkeiten eines Patienten....

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  • Umgangssprachlicher Begriff für Durchlässigkeit von Stoffen und stoffverwandten Materialen für Wasserdampf. Auch luftundurchlässige Materialien können wasserdampfdurchlässig sein, wenn ein Wasserdampfdruckgefälle vorliegt. Der so genannte „Wasserdampfdurchgangswiderstand“ kann nach dem...

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  • Matratzenauflagen sind Antidekubitus-Hilfsmittel, die auf eine Standardmatratze gelegt werden (Wechseldruck, Weichlagerung etc.). Achtung: Die Unterlage beeinflusst die Wirkung des Auflagesystems....

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  • Ein Teil von einem Hilfsmittel, das entnommen oder ausgetauscht werden kann, um die Eigenschaften an die individuellen Bedingungen anzupassen....

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  • Die „Basale Stimulation“ beschreibt ein Handlungskonzept in der therapeutisch pflegerischen Arbeit mit wahrnehmungsgestörten Patienten in allen Bereichen.
    Sie dient letztlich der Förderung und Aktivierung aller Wahrnehmungsqualitäten und der Orientierungsfähigkeit. Durch Anknüpfung an...

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  • Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht und errechnet sich, in dem man das Gewicht in kg durch die Körperlänge in Metern zum Quadrat teilt (kg / m²)....

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  • Die Bruchdehnung gibt das Maß für die Dehnbarkeit eines Materials (z. B. Schaumstoff, Neopren) an, bis es reißt. Es wird das Verhältnis der Reißlänge zur Ausgangslänge in Prozent angegeben. Beispiel: 600 % Bruchdehnung bedeutet, dass das Material auf das Sechsfache seiner Länge gedehnt...

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  • Unter dem Druck-Zeit-Produkt versteht man das Produkt aus dem auf ein Körperareal wirkenden Druck und der Verweildauer des Druckes (Druckbeanspruchung)....

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  • Die Kraft, die man benötigt, um die Dicke eines Schaumstoffes um 40 % zu reduzieren. Der Wert in Pa (Pascal) ist ein Maß für die Weichheit eines Schaumstoffes. (Quelle: ISO 10066)...

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  • Luftinsufflierte (luftgefüllte) Antidekubitus-Systeme können aus einer oder mehreren (siehe Mehrkammersysteme) Kammern bestehen.
    Bei den Einkammersystemen handelt es sich überwiegend um nicht motorisierte Systeme mit einer durchgehenden Kammer oder um ein segmentiertes System mit verbundenen...

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  • Differenz der maximalen Matratzen- oder Kissenhöhe im unkomprimierten Zustand und der minimalen Höhe im durch den Patienten komprimierten Zustand.
    Achtung: Ein Durchsinken auf den Bettboden bzw. die Sitzfläche muss vermieden werden....

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  • Dieser Ausdruck beschreibt die Oberseite von Schaumstoffmatratzen, die weder in Segmente unterteilt sind, noch unterschiedliche, funktionale Zonen haben (Vgl. untergliederte/mehrteilige Liegefläche)....

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  • European Pressure Ulcer Advisory Panel ist ein europäisches Beratungsgremium, in dem Dekubitus-Experten nahezu aller europäischen Staaten vertreten sind. Ziel der gemeinschaftlichen Arbeit ist, betroffene Patienten und deren Angehörige, Pflegende und Ärzte fachgerecht zu beraten sowie die...

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  • Zeitweilige oder komplette Druckentlastung von Körperarealen (wie z. B. der Fersen), durch Entleeren oder Entfernen von einzelnen Zellen/Kammern bei Luftkammersystemen, Würfeln bei Schaumstoffmatratzen oder mit speziell geformten Kissen. Es wird eine vollständige Druckentlastung besonders...

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  • Nicht energetisches System, gefüllt mit gallertartiger Substanz....

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  • Eine geregelte Größe (z. B. Druck im Inneren einer Wechseldruckmatratze) wird im System gemessen und durch einen Stellmechanismus solange verändert, bis der vorgegebene Sollwert erreicht ist....

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  • Sie beschreibt das minimale und das maximale Körpergewicht, mit dem ein Antidekubitus-Hilfsmittel durch einen Patienten belastet werden darf.
    Verbreitet ist auch die Angabe eines BMI-Bereiches....

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  • Großzellensysteme sind motorisierte Luftkammersysteme, deren Kammerhöhe mindestens 10 cm beträgt....

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  • Wenn sich die Oberfläche des Hilfsmittels unter dem Patienten durch Einsinken spannt, erhöht sich der Druck auf das Gewebe.
    Achtung: Straff gespannte Bettlaken erhöhen den Druck auf den Patienten....

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  • In einem Hybridsystem werden mehrere Grundfunktionsarten vereint....

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  • Unter Kinetik versteht man die Lehre der Bewegung....

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  • Unter Kinästhetik® versteht man ein Handlungskonzept zur leichteren Mobilisierung des Patienten.
    Ziel ist die Mobilisierung des Patienten durch Bewegungskonzepte. (Quelle: Hatch, Marietta, Schmidt)...

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  • Kleinzellensysteme sind motorisierte Luftkammersysteme, deren Kammerhöhe unter 10 cm liegt....

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  • Die Komforteinstellung ist die Einstellung an einem Antidekubitus-Hilfsmittel ausgerichtet am individuellen Wohlbefinden des Liegenden....

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  • Laserperforation ist ein Herstellungsverfahren, um eine durchlässige Oberfläche zu erzeugen....

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  • Luftstromtherapie (Low air loss) sind motorisierte Weichlagerungssysteme mit der Zusatzfunktion eines kontinuierlichen, definierten Austritts von Luft aus den Zellen oder dem Schlauchsystem. Luft- bzw. wasserdampfdurchlässige Bezüge ermöglichen das Verdunsten der Hautfeuchte.
    Durch den Luftstrom...

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  • Matratzenauflagen sind Antidekubitus-Hilfsmittel, die auf eine Standardmatratze gelegt werden (Wechseldruck, Weichlagerung etc.).
    Zu berücksichtigen ist, dass die Unterlage die Wirkung des Auflagesystems beeinflusst....

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  • Matratzenersatzsysteme sind Antidekubitus-Hilfsmittel, die eine Standardmatratze ersetzen. Das Ersatzsystem wird direkt auf den Bettboden gelegt....

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  • Unter der Maximaldruckfunktion versteht man die technische Möglichkeit, den Luftdruck innerhalb der Zellen eines motorisierten Luftkammersystems zeitweilig deutlich zu erhöhen.
    Diese Funktion erleichtert das Lagern, Mobilisieren und Transferieren von Patienten durch eine feste und stabile...

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  • Voneinander unabhängig eingestellte oder einstellbare Bereiche, die eine individuelle Positionierung bzw. Druckentlastung ermöglichen....

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  • Modular zusammenstellbare Segmente, aus eventuell unterschiedlichen Materialien und/oder funktionalen Zonen....

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  • Das Mikroklima bezeichnet die relative Feuchte und Temperatur zwischen zwei Kontaktflächen (z. B. zwischen Haut, Inkontinenzprodukten oder Hilfsmittel).
    Hinweis: Zur Vermeidung von Mazeration sollte die relative Feuchte möglichst gering gehalten werden....

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  • Unter Mikrolagerung versteht man geringfügige Lageveränderungen des Patienten. Ziel ist die Druckpunktveränderung am Körper durch Unterstützung mit harten (Bewusstwerden) oder weichen (Druckminimierung) Materialien.
    Achtung: Die Mikrolagerung ersetzt nicht die regelmäßige Umlagerung....

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  • Die Mikroperforation ist ein Herstellungsverfahren, um eine durchlässige Oberfläche zu erzeugen (Vgl. Laserperforation)....

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  • Mikrostimulationssysteme sind Antidekubitus-Hilfsmittel, die auf den Grundlagen der basalen Stimulation, dem Bobath-Konzept und der Kinästhetik basieren. Die wesentliche Wirkung der Systeme resultiert aus der Rückkopplung des Systems mit dem Körper des Patienten (z. B. einer doppelten...

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  • Grad der körperlichen Beweglichkeit eines Patienten; wird im Pflegeprozess erfasst und bei Bedarf gefördert, unterstützt bzw. aufrechterhalten. (Quelle: Pschyrembel, Wörterbuch Pflege)...

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  • Motorisierte Antidekubitus-Systeme sind auf eine externe Energiequelle angewiesen (normalerweise elektrische Energie). Sie verfügen über Pumpen, Motoren oder andere aktive Stellglieder, die die von einer Steuerung oder Regelung vorgegebenen Aktionen durchführen....

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  • Multizelluläre modularisierte Luftkammerauflage (bestehend aus verschiedenen Segmenten), deren Füllvolumen individuell und nach Bedarf an jedes Körperareal (Risikozonen z. B. Fersen, Becken, Schulter) angepasst werden kann. Ein Segment ist aus vielen kleinen luftgefüllten, an ihrer Basis durch...

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  • Non-energetische Systeme sind nicht motorisierte, selbstregulierende Mehrkammersysteme, deren Funktionsprinzip auf dem Boul’schen Gesetz beruht. Bei Positions- und Lageänderungen des Patienten ermöglichen verschiedene Technologien die automatische Anpassung des Auflagedruckes. Die Systeme...

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  • Durch das System wird die aufliegende Körperoberfläche mit geringen Druckveränderungen pulsierend be- und entlastet.
    Die pulsierenden Druckveränderungen zielen auf die Mobilisation des Wundödems und den venöslymphatischen Rückfluss ab....

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  • Randzonenverstärkung bedeutet eine zusätzliche Stabilisierung der seitlichen Ränder eines Antidekubitus-Hilfsmittels durch Kammern (bei Luftkammersystemen) oder durch festeres Material (z. B. bei Schaumstoff- und Wassermatratzen).
    Die Wirkung liegt in einem verbesserten Liege- und Sitzkomfort...

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  • Das Raumgewicht definiert die Dichte eines Schaumstoffes und wird in kg/m³ angegeben (z. B. RG 35). (Quelle: DIN-Taschenbuch 235, Schaumstoffe)...

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  • Die Reibung zwischen einem Hilfsmittel und der Kontaktfläche eines Patienten wird vorwiegend durch die Kombination der Oberflächenstrukturen und durch die Feuchte im Kontaktbereich bedingt. Die Reibung beeinflusst wesentlich die Ausbildung der Scherkraft. (Quelle: Jay, 1995)...

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  • Eine Risikoskala dient als pflegerisches Hilfsmittel zur Standardisierung bei der Beurteilung von Risikofaktoren. Neben der einheitlichen Einschätzung und Dokumentation ist das Ziel eine erhöhte Sensibilisierung der Pflegefachkraft hinsichtlich des Risikos einen Dekubitus zu entwickeln. Das...

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  • Die Scherkraft ist die Kraft, die zwischen der Haut und den darunter liegenden Schichten durch Verschiebung wirkt. (Quelle: Fernandez, 1987)...

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  • Ein Seitenlagerungssystem ist ein Antidekubitus-Hilfsmittel, das eine maschinelle, zeitlich geregelte, seitliche Umlagerung des Patienten um die Längsachse bewirkt. Durch die Umlagerung wird die aufliegende Körperoberfläche verlagert und so in den weniger stark aufliegenden Arealen...

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  • Als Hilfe zur Sekretmobilisation in der Atemtherapie wird die Klopfmassage angewendet. Durch Vibration wird das Sekret in den Alveolen gelöst und kann abgehustet bzw. abgesaugt werden. Bei Seitenlagerungssystemen wird die veränderte Schwerkraft zum verstärkten Abfließen des Lungensekretes...

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  • Das sensorische Wahrnehmungsvermögen eines Patienten ist seine Fähigkeit, lagebedingte wie künstliche Reize wahrzunehmen und angemessen zu reagieren....

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  • Die Sitzfunktion (Fowler) ist eine Zusatzfunktion bei motorisierten Antidekubitus-Systemen zur Anpassung der Zellinnendrücke an die veränderten Druckverhältnisse beim Sitzen. Das Ziel ist, das Durchsitzen zu verhindern....

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  • Die Stadieneinteilung ermöglicht eine klinische Klassifizierung von Dekubituswunden, eignet sich jedoch nicht als alleiniger Maßstab für die Auswahl eines Antidekubitus-Hilfsmittels.
    Der bisher benutzte Ausdruck "Stadium" (Stage) unterstellt ein Fortschreiten von I nach III oder IV. Da dies...

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  • Die Stauchhärte bezeichnet den Druck, der benötigt wird, um einen Schaum auf 40 % seines ursprünglichen Volumens zu komprimieren. Sie ist ein Maß für die Weichheit eines Schaumstoffes und wird in Kilopascal angegeben. (Quelle: EN ISO 10066)...

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  • Technologie, die durch Luft gefüllte Zellen, die Charakteristiken von Wasser imitiert. Diese pneumatischen Zellen sind an ihrer Basis durch Luftkanäle miteinander verbunden. Diese Bauweise gewährleistet die vier Prinzipien von Trockenflotation: geringe Oberflächenspannung, sechs...

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  • Der Patient wird gezielt und in festgelegten Intervallen in wechselnde Positionen im Bett gebracht.
    Die Umlagerung dient u. a. der Reduktion der Druckbeanspruchung (siehe Druck-Zeit-Produkt) durch wechselnde Belastung einzelner Areale und der Prophylaxe weiterer Sekundärerkrankungen (Pneumonie,...

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  • Im Gegensatz zu den einteiligen Liegeflächen ist die untergliederte oder mehrteilige Liegefläche in verschiedene Zonen unterteilt, welche unterschiedliche Funktionen haben können....

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  • Mit Wasser gefüllte Auflagesysteme. Durch das Einsinken des Patienten wird, ähnlich wie bei luftgefüllten Matratzenauflagen, eine Vergrößerung der Auflagefläche und damit eine Verringerung des Auflagedruckes erreicht.
    Nachteile sind das hohe Gewicht, die Möglichkeit des Auslaufens und die...

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  • Als Wechseldrucksystem wird eine Anordnung von Luftkammern bezeichnet, die die aufliegende Körperoberfläche motorisiert in regelmäßigen Zyklen be- und entlastet....

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  • Als Weichpolsterauflagen werden Matratzenauflagen (Hohlfaser, Polymer etc.) bezeichnet, die durch ihre Materialeigenschaften eine Vergrößerung der Auflagefläche und damit eine Verbesserung der Druckverteilung erreichen.
    Achtung: Durch dauerhafte Belastung können die Materialien ihre...

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  • Die Weichlagerung ist ein Wirkprinzip, welches das Einsinken des Patienten in das Material ermöglicht und damit die Auflagefläche des Körpers vergrößert.
    Hinweis: Der Einfluss auf die Körperwahrnehmung sollte berücksichtigt werden....

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