Pressemitteilungen

  • Donnerstag
    01.12.2011
    93/11|Berlin

    Krankenkassen lehnen häufig Anträge auf Erstattung eines Dekubitus-Hilfsmittel ab, obwohl Patienten mit medizinischer Notwendigkeit einen Anspruch darauf haben. Das ergaben zwei Umfragen des Dekubitus Forums des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed). 23 Prozent aller befragten Pflegekräfte gaben an, dass der Grund einer fehlenden Versorgung von Patienten mit Dekubitusgefährdung die Ablehnung einer prophylaktischen Versorgung durch die Kostenträger sei. 15 Prozent der Pflegekräfte teilen die Erfahrung, dass der Großteil der Anträge vom Kostenträger abgelehnt wird.

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  • Mittwoch
    05.10.2011
    71/11|Berlin

    Das Dekubitus Forum des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) sieht durch die geplante Ausschreibung der AOK Hessen zu Antidekubitus-Hilfsmitteln die Versorgungsqualität der Patienten in Gefahr. Die Ausschreibung reduziert die Auswahl des Hilfsmittels allein auf den Preisaspekt. Die Qualität und die individuelle Eignung des Hilfsmittels bleiben bei der Auswahl dagegen unberücksichtigt, kritisiert das Dekubitus-Forum. Die BVMed-Experten appellieren an die Krankenkassen, mit ihren Ausschreibungen auf den Boden der gemeinsam erarbeiteten Qualitätskriterien für die Dekubitusversorgung zurückzukehren.

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  • Mittwoch
    29.06.2011
    55/11|Berlin

    Patienten, die Hilfsmittel gegen Dekubitus benötigen, sind generell zufriedener, wenn sie selbst das Produkt ausgewählt haben. Die selbstständige Auswahl ist allerdings meist gut informierten Patienten wie beispielsweise aktiven Rollstuhlfahrern vorbehalten. Ältere Patienten in stationären Pflegeeinrichtungen sind oftmals nicht dazu in der Lage, ihre Hilfsmittel eigenständig auszuwählen und somit auf Entscheidungen der GKV angewiesen. Diese Ergebnisse resultieren aus zwei Online-Umfragen des Dekubitus Forums des Bundesverbands Medizintechnologie, BVMed.

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  • Montag
    30.05.2011
    47/11|Berlin

    Das Dekubitus-Forum (DF) des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) bietet unter www.dekubitus-forum.de einen neuen Internetauftritt mit zielgruppengerichteten Informationen für Krankenkassen, Pflegekräfte, Sanitätshäuser sowie Patienten und Angehörige. Ziel ist es, über die Entstehung von Druckgeschwüren zu informieren, um damit die Vorsorge zu verbessern. Die neue Webseite ist Teil einer Informationsoffensive des BVMed zum Thema Dekubitus. Sie umfasst neben der Internetseite die Infokarte „Erstattung von Hilfsmitteln gegen Dekubitus“ und den Patienteninformationsflyer für Betroffene und Angehörige.

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  • Freitag
    01.04.2011
    31/11|Berlin

    Wie entsteht ein Druckgeschwür? Wie kann es vermieden werden? Was muss bei der Verordnung von Antidekubitus-Hilfsmitteln beachtet werden? Antworten auf diese Fragen gibt der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, mit der neuen Infokarte „Erstattung von Hilfsmitteln gegen Dekubitus“ und einem Patienteninformationsflyer für Betroffene und Angehörige. Das Informationsangebot klärt über die Prävention und Therapie sowie die Verordnung und Erstattung von Antidekubitus-Hilfsmitteln auf. Die Materialien sind auch online erhältlich unter www.bvmed.de (Publikationen).

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  • Montag
    28.03.2011
    27/11|Berlin

    Patienten, die Hilfsmittel gegen Dekubitus benötigen, sind generell zufriedener mit der Auswahl der Produkte, wenn sie selbst das Antidekubitus-Hilfsmittel ausgewählt haben. Das ist ein Ergebnis der zweiten Online-Umfrage des Dekubitus-Forums des Bundesverbands Medizintechnologie, BVMed, an dem sich knapp 200 Patienten, Angehörige und Pflegekräfte beteiligt haben. 70 Prozent der befragten Patienten, die Antidekubitus-Hilfsmittel nutzen, haben sich den Verssorger selbst ausgesucht. 55 Prozent der Patienten wählten das Hilfsmittel selbst aus, 22 Prozent trafen die Auswahl gemeinsam mit dem Versorger.

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  • Dienstag
    22.03.2011
    23/11|Berlin

    In Deutschland gibt es aus Sicht der Pflegedienste eine Unterversorgung von Risikopatienten mit Hilfsmitteln zur Vermeidung von Druckgeschwüren, der so genannten Dekubitus-Prophylaxe. Das ist ein Ergebnis einer Online-Umfrage des Dekubitus-Forums des Bundesverbands Medizintechnologie, BVMed, an dem sich rund 750 ambulant und stationär tätige Pflegekräfte beteiligt haben. Nach den Umfrageergebnissen besteht bei rund einem Drittel der vom Pflegedienst betreuten Menschen ein erhöhtes Dekubitus-Risiko. Anti-Dekubitussysteme wie ein Spezialbett oder spezielle Auflagen kommen aber nur bei knapp 40 Prozent dieser Risikopatienten zum Einsatz, obwohl die Patienten nach dem Sozialgesetzbuch und dem Hilfsmittelverzeichnis Anspruch auf ein Hilfsmittel haben, wenn ein Dekubitus-Risiko vorhanden ist.

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